Mensch und Biosphäre

Das Dordogne-Becken gehört seit Juli 2012 zu den weltweiten Biosphärenreservaten der UNESCO.
 
Diese Auszeichnung umfasst den Fluss in seiner Gesamtheit, was eine Fläche von 24.000 km² umfasst, von seinem Ursprung, der Quelle von Sancy, in den Puy de Dôme bis zur Mündung in die Gironde und natürlich durch das mystischeTal der Dordogne.

Die Dordogne wurde neben zehn anderen Flussauen mit dem UNESCO-Weltkulturerbelabel ausgezeichnet, die im Folgenden aufgefûhrt sind: Marin d’Iroise, der Wald von Fontainebleau, der Mont Ventoux, der Nationalpark der Cevennen, die Camargue/das Rhône-Delta, die Nord-Vogesen/Pfälzerwald, der Nationalpark von Guadeloupe, Fakarava, das Fangu-Tal, und schliesslich der Nationalpark des Lubéron.
 

Als Weltkulturerberegion wird sich hier besonders um eine intakte Umwelt gesorgt, wie zum Beispiel dem Erhalt verschiedener Fischarten (Lachs, Stör), und Fischotter. Aber auch die Anpassung der Landwirtschaftlichen Praxis, der Forstwirtschaft und des Tourismus sind von dieser Auszeichnung beeinflusst. 


Die Dordogne versorgt das Land nebenbei  mit Strom durch verschiedene Wasserkraftwerke (drittgrösster Stromversorger von Frankreich).


 
Die grösste Verantwortung besteht darin, eine Symbiose zwischen Mensch und Natur zu erhalten. 

So wird eine Liste mit 8 Aktionspunkten vorgeschlagen, die der Politik als Orientierung dient:
- Transversale Umweltpolitik vorantreiben
- Forschung und Beobachtung des Ökosystems Dordogne anstossen und unterstützen
- Ein natürliches Gleichgewicht finden in der Nähe der Staudämme der oberen Dordogne (Haute Dordogne)
- Die landschaftliche Vielfalt des Dordogne-Beckens erhalten
- Eine funktionelle Landwirtschaft erhalten und produktive Forstwirtschaft fördern
- Eine gesunde Wasserqualität erhalten und verbessern
- Die Flussufer der Dordogne restaurieren und renaturieren
- Überschwemmungsgebiete ausbauen und Feuchtgebiete schützen.